
Moringen und seine Ortschaften sind umgeben von Laub und Nadelwäldern, sodass die Stadt als Ausgangspunkt für längere Wanderungen, Spaziergänge und Fahrten wie geschaffen ist. Insbesondere durch das moderne Schulzentrum mit den Turn- und Sporthallen sowie den Außensportanlagen ist in Moringen ein umfangreiches Freizeit- und Sportangebot vorhanden. Vereins- und Straßenfeste, Sommerkonzerte, Seniorenfahrten, Jugendaktivitäten und Sportwochen sowie die Veranstaltungen des Konzert- und Kulturringes tragen zu einem kulturell und sportlich regen Ortsleben bei.
Besonderer Anziehungspunkt für Moringen ist das Töpferdorf Fredelsloh. Dem Besucher dieser Ortschaft wird schon von weitem die zweitürmige 875jährige Kirche auffallen, deren Größe ein wenig von der ehemaligen Bedeutung dieses Ortes vermuten lässt.

Blick vom Kirchturm auf Moringen
Die Stadt Moringen hat als Grundzentrum insgesamt die Entwicklungsaufgaben Wohnen, Gewerbe und Erholung. Um die Weiterentwicklung der Stadt sicherzustellen, wurde ein Flächennutzungsplan mit einem Stadtentwicklungsplan aufgestellt. Ein für das gesamte Stadtgebiet erarbeiteter Landschaftsplan ist als weiteres Planungsinstrument hinzugekommen.
Im Zuge der Zentralität ist in Moringen ein zukunftsorientiertes Schulzentrum mit einer Grundschule und einer Kooperativen Gesamtschule (KGS) geschaffen worden. Die seit August 1999 verlässliche Grundschule wird von allen Mädchen und Jungen aus der Kernstadt und den Moringer Ortschaften besucht. Die KGS Moringen stellt mit ihrem Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweig bis zur 13. Klasse sowie dem Ausbau zur Ganztagsschule ein standortnahes, komplettes Bildungsangebot für die Schüler/innen der Stadt Moringen dar.

Im Bereich der Gewerbeansiedlung hat die Stadt Moringen umfangreiche Gewerbegebiete ausgewiesen sowie teilweise erschlossen und so Voraussetzungen geschaffen, um Arbeitskräften aus dem Raum der Stadt Moringen dauerhafte Arbeitsplätze anbieten zu können.
Große Arbeitgeber in Moringen sind das Landeskrankenhaus,
Piller Industrie-Ventilatoren GmbH, ETT-Verpackungstechnik GmbH in Fredelsloh, König GmbH & Co. KG und das
Dentallabor Flemming.
Der Fremdenverkehr ist trotz eines inzwischen verbesserten Angebotes an gastronomischen Betrieben entwicklungsbedürftig, da insbesondere Beherbergungskapazitäten fehlen. Quellen, Grillplätze und andere Anlaufstellen, sowohl im ortsnahen Bereich als auch in den die Stadt umgebenden Wäldern, bieten Abwechslung und Zerstreuung abseits der großen Verkehrswege für die ganze Familie und die Urlauber im Bereich der Stadt Moringen.
Ein ausreichendes Angebot an attraktivem Baugelände, sowohl für ihre Neubürger als auch für die einheim-ische Bevölkerung, vorzuhalten, ist ein vorrangiges Bestreben der Stadt Moringen. In der Kernstadt und einigen Ortschaften wurden daher entsprechende Baugebiete ausgewiesen und erschlossen.
Die Infrastruktur wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und den heutigen Ansprüchen angepasst. Die Anlage eines Stadtparks als Grün- und Ruhezone in der Ortsmitte, die Errichtung einer modernen Großsporthalle, der Bau und die Erweiterung von Jugendräumen, die Schaffung eines neuen modernen Freibades und die Neugestaltung der Langen Straße mit Kreisverkehrsplatz im Rahmen des Ausbaus der Moringer Ortsdurchfahrt, gehören ebenso zu den erwähnenswerten Maßnahmen, wie der kontinuierliche Ausbau der Kanalisation in den Moringer Ortschaften, der 1997 mit der Entsorgung des Ortsteils Kirchberg abgeschlossen werden konnte, die Erweiterung der Moringer Kläranlage, die Schaffung von Schönungsteichen auf der Kläranlage Fredelsloh, die Anlage eines neuen Sportplatzes in der Kernstadt, die Schaffung zusätzlicher Kindergartenplätze durch den Neubau einer 3-Gruppen-Kindertagesstätte und den Ausbau des Kinderspielkreises in Fredelsloh in einen modernen Kindergarten und die Verbesserung der Kinderbetreuung und Familienfreundlichkeit durch die bedarfsorientierte Einrichtung von Krippen- und Hortplätzen. Darüber hinaus wurde eine neue Wasserversorgung aus dem Solling geschaffen, die eine erhebliche Steigerung der Wasserqualität für die Einwohner mit sich gebracht hat.
Weiterhin ist die Stadt Moringen aufgrund des bekannten Bedarfs bestrebt, den Bau eines Seniorenwohnheimes in der Kernstadt zu realisieren.
In der Ortschaft Fredelsloh wurden im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes des Landes Niedersachsen ab 2002 verschiedene Maßnahmen zur Erhaltung und Sanierung ortstypischer Bausubstanz umgesetzt. Von der Aufnahme der Ortschaften Lutterbeck und Oldenrode in das Dorferneuerungsprogramm im Jahre 2006 werden ebenfalls positive Impulse für die dörfliche Weiterentwicklung erwartet.
Ein wichtiger Schritt im Rahmen der städtischen Weiterentwicklung konnte im Jahre 2004 mit der Aufnahme der Stadt Moringen in das Städtebauförderprogramm des Landes Niedersachsen erreicht werden. Damit besteht in den nächsten Jahren die Möglichkeit, öffentliche und private städtebauliche Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes und der Lebensqualität zu realisieren.
Letzte Änderung: 27.05.2008 |

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